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Berufsausbildung am HSBK

IT-Berufe

 

Allgemeines

 

IT-Berufe im Kreis Soest

Ohne moderne Informationstechnologie und funktionierende Netzwerke geht bei (fast) allen Unternehmen nichts mehr. Durch den IT-Bereich werden alle Hard- und Softwarebereiche an verschiedenste betriebliche Anforderungen angepasst.

Die IT-Berufe unterteilen sich in 5 Ausbildungsberufe, von denen Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung und Systemintegration), IT-Systemkaufleute und Informatikkaufleute im Kreis Soest ausgebildet werden.

Eine Kooperation zwischen dem Hubertus-Schwartz-Berufskolleg, dem Börde-Berufskolleg (Soest) und dem Lippe-Berufskolleg (Lippstadt) gewährleisten eine optimierte berufsschulische Ausbildungsbegleitung.

Inhalt

 

Informationen zu den unterschiedlichen IT-Berufsbildern

 

Fachinformatiker/-in Systemintegration

Fachinformatiker für Systemintegration planen, installieren und konfigurieren komplexe IT-Systeme. Sie sind befähigt, vernetzte Systeme einschließlich aller Hard- und Softwarekomponenten zu installieren und sie entsprechend den Kundenanforderungen einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Bei auftretenden Störungen sind sie in der Lage, sie systematisch und unter Einsatz moderner Experten- und Diagnosesysteme einzugrenzen und zu beheben.

Sie verwalten und Betreiben als Dienstleister die IT-Systeme im eigenen Haus oder beim Kunden. Sie leisten fachliche Beratung und Betreuung und sind auch bei der Einführung und Schulung von neuen Systemen beteiligt. Je nach Ausprägung sind sie in der technischen Planung, der Installation der Systeme im Service oder im Rechenzentrums- und Netzwerkbetrieb tätig.

Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel: Rechenzentren, Netzwerke, Client/Server-Systeme, Fest- oder Funk-Netze

 

Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung sind als Projektmitarbeiter tätig. Sie kennen die Rahmen-bedingungen und betrieblichen Prozesse der Abteilungen bzw. des Kunden und sind der Lage, anwendungsgerechte Softwarelösungen vorzuschlagen und zu realisieren. Entweder entwickeln sie neue Anwendungen oder sie passen vorhandene Standardsoftware an bestimmte Aufgaben an.

Im Projekt setzten sie die Methoden des Software-Engineering und moderne Softwareentwicklungstools gezielt ein. Sie nutzten dabei die gesamte Breite der aktuellen IT-Technologien bis hin zu Multimedia-Anwendungen in technischen und kaufmännischen Anwendungsschwerpunkten.

Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel: Kaufmännische Systeme, Technische Systeme, Expertensysteme, Mathematisch-wissenschaftliche Systeme oder Multimedia-Systeme

 

IT-System-Kauffrau /-mann

IT-System-Kaufleute informieren und beraten Kunden bei der Konzeption von IT-Technologien und stehen für die Kunden als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Sie sind mit dem Marketing und Vertrieb von Hard- und Software betraut, vermarkten die Produkte und leiten Projekte in kaufmännischer, technischer und organisatorischer Hinsicht. Ihnen obliegt  beispielsweise die Einführung oder Erweiterung einer IT-Infrastruktur von der ersten Beratung bis zur Übergabe an die Anwender.

Sie analysieren kundenspezifische Anforderungen an ein IT-System, entwickeln Lösungsvorschläge, kalkulieren und erstellen Angebote, bieten Finanzierungen an und erstellen die Nachkalkulation. Sie sind in der Einführung und Schulung der neuen Technologien tätig und führen Werbemaßnahmen für IT-Produkte durch.

Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel: Branchensysteme, Standardsysteme, technische Anwendungen, kaufmännische Anwendungen oder Lernsysteme.

 

Informatikkaufleute

Informatikkaufleute analysieren Geschäftsprozesse im Hinblick auf die Einsatzmöglichkeiten von IT-Technologien. Auf der Basis ihrer Kenntnisse der betriebswirtschaftlichen Prozesse und der Informationsverarbeitungssysteme nehmen sie die Aufgabe eines Mittlers zwischen den fachlichen Anforderungen in einem Unternehmen und den IT-technischen Realisierungsmöglichkeiten wahr. Zu ihren Aufgaben gehört die Transformation branchentypischer Geschäftsprozesse in IT-Lösungen.

Sie arbeiten in Systemhäusern, die für Ihre Kunden aus vorhandenen Komponenten Softwarelösungen zusammenstellen oder in Abnehmerunternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Vorgesehen sind Spezialisierungen in Form branchenorientierter Fachbereiche für Handel, Banken, Versicherungen, Industrie, Öffentliche Verwaltung und Gesundheitswesen. Es kann in weiteren Fachbereichen ausgebildet werden.

Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel: IT-Systeme in Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Krankenhäusern.

 

Voraussetzungen

 

Bewerber sollten ...

  • sich für betriebliche und technische Zusammenhänge wie Arbeitsabläufe, Produkte, Kunden und IT-Systeme  interessieren
  • mathematisches Verständnis, logisches Denkvermögen und eine gute Allgemeinbildung, sowie sprachliches Ausdrucksvermögen mitbringen
  • Spaß am Planen und Organisieren haben
  • gerne im Team zu arbeiten

 

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Ausbildungsbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber mindestens die Fachoberschulreife (Mittlerer Abschluss). Bewerberinnen und Bewerber mit Fachhochschulreife oder Abitur haben sehr gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Der Anteil der Kernqualifikationen, das sind u. a. Datenverarbeitungstechnik, Anwendungsentwicklung, kaufmännische und betriebliche Grundlagen, ist im ersten Ausbildungsjahr am größten. Im Laufe der Ausbildung nimmt die Vermittlung von Spezialkenntnissen in den unterschiedlichen Ausbildungsberufen zu.

Chancen

 

Berufsaussichten

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht's weiter, beispielsweise als Fachwirt Datenverarbeitung. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Klar ist: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. als selbständiger Unternehmer haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden.

Im Rahmen Ihrer Arbeit können Sie sich auf einen Bereich spezialisieren:

 

  • Netzwerkverwaltung (Verwaltung und Überwachung der an ein System angeschlossenen Computer)
  • Datenbankverwaltung (Verwaltung und Ergänzung der aufgebauten Datenspeicher)
  • Training/Qualifizierung (Schulung und Weiterbildung von Anwendern)

 

Der Umfang an Weiterbildungsprogrammen wächst ständig. Es gibt bundesweit eine Vielzahl verschiedener Qualifizierungsmöglichkeiten, Anbieter sind die Industrie- und Handelskammern, private Schulungszentren, Berufsbildungszentren und -akademien, zum Beispiel die DAA (Deutsche Angestellten Akademie). Darüber hinaus gibt es auch innerbetriebliche Weiterbildungen.

Diese Angebote sind im Aufbau sehr unterschiedlich, von Vollzeitangeboten über ein bis zweimonatige Intensivkurse bis zum berufsbegleitenden Abendkurs. Über die Arbeitsagentur erhalten sie eine vollständige Übersicht:

 

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
  • Fachwirt/-in Datenverarbeitung (erledigt z. B. betriebswirtschaftliche Aufgaben mit Hilfe geeigneter Anwendersoftware
  • Informatik-Betriebswirt/-in

 

Struktur

 

Die IT-Berufe im Kreis Soest

Der Bildungsgang IT-Berufe werden im Kreis Soest an zwei Standorten beschult. Laut jährlichem Bildungsgangbeschluss hat sich in den Jahren 2004 ff. eine differenzierungsoptimierte Aufteilung der einzelnen Ausbildungsberufe ergeben. Das Lippe-Berufskolleg hat in den vergangenen Jahren die IT-Systemkaufleute und die Informatikkaufleute beschult. Das Börde-Berufskolleg hat in Zusammenarbeit mit dem Hubertus-Schwartz-Berufskolleg Fachinformatiker Anwendungsentwicklung beschult.

An beiden Standorten werden zusätzlich Fachinformatiker Systemintegration ausgebildet. Auf Grund der sehr geringen Anmeldezahlen im Bereich IT-Systemelektroniker erfolgt eine Empfehlung zum Robert-Bosch-Berufskolleg in Dortmund. Hier wurden spezielle Fachklassen eingerichtet.

Die dargestellte Stundeneinteilung für das Hubertus-Schwartz-Berufskolleg (HSBK) und das Börde-Berufskolleg (BBK) bezieht sich auf die Bildungsgänge Fachinformatiker Anwendungsentwicklung und Fachinformatiker Systemintegration:

 

IT HSBK BBK

 

Zulassung zur Prüfung

Voraussetzungen für die Zulassung zur Abschlussprüfung sind schriftliche Ausbildungsnachweise sowie die Teilnahme an einer Zwischenprüfung. Im Ausbildungsnachweis sind die betrieblichen Tätigkeiten, Unterweisungsthemen, Lehrgespräche sowie Themen des Berufsschulunterrichts einzutragen.

 

Prüfungswiederholung

Nicht bestandene Prüfungen können nach dem Berufsbildungsgesetz zweimal wiederholt werden.

 

Prüfende Stelle

Die Prüfung wird bei der Industrie- und Handelskammer abgelegt.

 

Prüfungsstruktur

 

Pruefungsstruktur IT

Betriebe

 

Ausbildungsbetriebe im Kreis Soest

 HSBK-Unternehmensadressen-IMPORT (C) H. Merschmann

AusbildungsbetriebStraßeOrtWeb-/Email-Adresse
Aagon Consulting GmbHLange Wende 3359494 Soestwww.aagon.com
Comed GmbHKöttersweg 1159494 Soestwww.comed-com.de
Fachhochschule SüdwestfalenFrauenstuhlweg 3158644 Iserlohnwww.fh-swf.de
Kuchenmeister GmbHCoesterweg 3159494 Soestwww.kuchenmeister.de
Marienkrankenhaus SoestWidumsgasse 559494 Soestwww.mkh-soest.de
S-IT-Service GmbHMarkt 3-559494 Soestwww.s-it-service.de

Ihr Betrieb ist hier nicht aufgelführt und Sie haben Auszubildende an unserer Schule?
Dann senden Sie uns dieses Formular ausgefüllt zu und wir werden Ihre Betriebsdaten hinzufügen.

 

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