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Praxisberichte Fremdsprachenassistenten (3 j.)
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An der Sonne, wenn es in Deutschland schneit

Mein Praktikum bei dem spanischen Unternehmen Ramilo S.A.U.

Im Zuge meiner schulischen Ausbildung zur „kaufmännischen Assistentin Fremdsprachen“, ein Bildungsgang am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg in Soest, absolvierte ich bereits ein Praktikum bei dem Großhändler Naturstein Risse in Anröchte.

In diesem Oktober stand dann noch einmal ein vierwöchiges Praktikum bei dem spanischen Unternehmen Ramilo S.A.U. an, bei diesem Unternehmen erhielt ich die Gelegenheit meine sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern und ich konnte viele meiner in der Schule erlernten Kenntnisse anwenden. Die Arbeitskollegen waren sehr nett und haben mir Rede und Antwort gestanden, wenn es um Fragen bezüglich einiger betriebsinterner Angelegenheiten ging, zum Beispiel um die Exportabwicklung oder die Eröffnung eines Akkreditivs (Zahlungsart, hauptsächlich von Unternehmen bevorzugt, die den Geschäftspartner nicht kennen und eine Art Zahlungsversicherung benötigen).

An einem Tag ist ein Arbeitskollege mit mir in die Steinbrüche in Porriño (Spanien) und bei einigen in Portugal, dabei konnte man die Dimensionen sehen, denn in Spanien und Portugal werden in einem kleinen

Steinbruch 100 m² und in einem großen 3000 m² Naturstein bzw. Granit pro Monat abgebaut. Dies war sehr interessant und man konnte sehen, wie ein großer Block aus dem Steinbruch herausgeschnitten wurde. Anschließend werden solche Blöcke von Ramilo S.A.U. angekauft und in dessen Fabrik in Vigo geschnitten und gegebenenfalls poliert oder geflammt.

SvenjaBussmann

Ansonsten habe ich viel mit einer Arbeitskollegin zusammengearbeitet, die den Ex-ort organisiert und sich mit Schifffahrtsgesellschaften in Verbindung setzt. Auch diese Tätigkeit war sehr interessant. Man hat mir dort nicht das Gefühl gegeben, nur eine Praktikantin zu sein, sondern wirklich gebraucht zu werden. So habe ich zum Beispiel auch eine Marktrecherche zum deutschen Natursteinmarkt oder den in der Tschechischen Republik oder Slovakai durchgeführt.

Das Wetter dort war recht angenehm, den ganzen Tag Sonne und warme 20 bis 25 Grad, während es in Deutschland schon geschneit hat. Die gemietete Ferienwohnung lag sehr gut und man hatte einen wei-en Blick auf den Atlantik.


 

Svenja Bußmann (FA 13)