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„Digitale Klasse“ am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg auch ohne „Digitalpakt“

Seit Beginn des aktuellen Schuljahres wird der komplette Unterricht in der Mittelstufe der Kaufmännischen Assistent/innen Informationsverarbeitung in einer "Notebook-Klasse" digital durchgeführt.

„Digitalisierung“ ist derzeit in aller Munde – und leider im Bildungsumfeld nicht immer einfach umzusetzen, wie die aktuelle politische Diskussion rund um den „Digitalpakt“ deutlich zeigt. Allerdings arbeiten vor allem die Schülerinnen und Schüler des Bildungsgangs der Kaufmännischen Assistenten/Assistentinnen Informationsverarbeitung am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg schon seit vielen Jahren nahezu während der Hälfte der Unterrichtszeit an modernen Computern. Programmierung, Netzwerktechnik, Wirtschaftsinformatik mit Excel und Datenbanken stehen dort immer schon auf dem Stundenplan.

Notebook Klasse 800

Um nun auch in den übrigen Fächern, wie etwa Betriebswirtschaft, Mathematik, Deutsch oder Englisch Zugriff auf das Internet zu haben oder den Schülern über eine Art „Spiegelung“ des Lehrer-PC Lösungen hautnah demonstrieren zu können, gibt es etwa seit Beginn des aktuellen Schuljahres in der Mittelstufe eine „Laptop-Klasse“ nach dem „bring your own device“-Prinzip. Die Schülerinnen und Schüler nehmen ihr eigenes Gerät – egal ob IPad oder Notebook - mit in die Schule und werden über die schuleigene Klassenraumplattform „Netman“ und eine komplexe WLAN-Lösung in das Schulnetzwerk eingebunden. Von da an verhält sich der schülereigene PC so, wie es die Schüler etwa aus dem Programmierunterricht mit Schul-PC kennen, aber jetzt im normalen Klassenraum. „Das bietet wirklich tolle, neue Möglichkeiten“ urteilt Bildungsgangleiter Thomas Fiebig.

„Wir haben das Internet und alle digitalen Materialien bei Bedarf stets im Zugriff und die Lehrer können diese direkt auf die Schülerrechner bringen.“ Schüler, die sich kein eigenes Gerät leisten können, werden gegebenenfalls von der Schule unterstützt. Auch zuhause haben die Schüler Zugriff auf ihre digitalen Unterlagen und so verwenden sie den Rechner jetzt nahezu in allen Unterrichtsfächern problemlösungsbezogen für die „echte Arbeit“. Sie erfahren so eindrucksvoll die Chancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben. „Das muss auch genauso sein, wie wir auch ohne ‚Digitalpakt‘-Mittel mit dem Thema ‚Digitalisierung‘ umgehen“, meint EDV-Lehrer Thomas Franke. Denn laut Bitkom-Research hat der IT-Fachkräftemangel Ende 2018 mit ca. 82.000 Stellen einen neuen Höchststand erreicht und so „bereiten wir die Schülerinnen und Schüler der Bildungsgangs Kaufmännische Assistenten Informationsverarbeitung umfassend auf die kaufmännischen und vor allem die informationstechnischen Herausforderungen in der Wirtschaft vor.“
Es finden auch in diesem Jahr wieder Informationsveranstaltungen zur Anmeldung für das Schuljahr 2019/2020 am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg statt: Für den Bildungsgang Kaufmännische Assistenten Informationsverarbeitung am 21. Januar um 18 Uhr im Hubertus-Schwartz-Berufskolleg. Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren sind auf www.hubertus-schwartz-soest.de zu finden.


Bild: EGT, Text: FKT, FIT

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