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„Gemeinsam noch besser!“

heißt eine Trainingsreihe, an der die Klasse IU1 im Bildungsgang Industriekaufleute im November 2021 im Rahmen eines Forschungsprojekts der Uni Duisburg-Essen (Prof. Dr. Esther Winther) zur Förderung von Kollaborationskompetenz teilgenommen hat.

Als Merkmale von Kollaboration gelten folgende Fähigkeiten:

  1. Kommunikation, die ein gemeinsames Verständnis schafft,
  2. Kooperation, die zur Planung und Problemanalyse beiträgt, sowie
  3. Responsivität, die auf eine aktive Beteiligung am Gruppenprozess zielt.

Kollaborationskompetenz wird hierbei verstanden als das Potenzial, in spezifischen fachlichen Problemsituationen angemessen zu handeln. „Kollaborationskompetenz stellt vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung und veränderter Arbeitsorganisation eine zentrale berufliche Fähigkeit dar und ist relevant für das berufliche Erleben und die fachlichen Entwicklungsmöglichkeiten“, betont Jessica Paeßens vom Institut für Berufs- und Weiterbildung der Universität.

 



Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie im "Home-Office"

 

In der 180-minütigen Studie absolvierten die Auszubildenden ein videobasiertes Kollaborationstraining und bearbeiteten dann gemeinsam eine authentische, berufliche Aufgabe eines kaufmännischen Geschäftsprozesses. Hierfür stand den Auszubildenden einerseits eine webbasierte Bürosimulation LUCA und andererseits die Kollaborationsplattform RIFF zur Verfügung. In der Bürosimulation konnten die beteiligten Lehrkräfte sehen, welche Tools genutzt werden, während die Kollaborationsplattform die Interaktion der Auszubildenden aufzeichnete und ihnen Echtzeit-Feedback zur Zusammenarbeit gab. Um die Möglichkeiten des distanten Lernens zu testen und Erkenntnisse über distante Zusammenarbeit zu gewinnen, haben die Auszubildenden von zu Hause aus im Distanzunterricht an der Studie teilgenommen.

In der Nachbesprechung zogen die angehenden Industriekaufleute trotz vereinzelter technischer Verbindungsprobleme ein positives Fazit. „Wir mussten während der Simulation eigenständig einen kaufmännischen Bereich verantworten und selbständig Entscheidungen treffen und dabei entsprechend aus dem ‚Home-Office‘ kooperieren. Das Projekt war eine abwechslungsreiche Ergänzung des schulischen Unterrichts.“

Auf schulischer Seite wurde das Projekt begleitet von Irmgard Ridder und Markus Schöncke.

 

 



In RIFF erhält jede Schülerin und jeder Schüler individuelles Feedback zur Interaktion während der Gruppenarbeit

 



Lehrkräfte können für jede Schülerin bzw. jeden Schüler einsehen, wann welche Tools in der Bürosimulation genutzt wurden


07.12.2021 RDI/SEM

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