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Praxisberichte Fremdsprachenassistenten (2 j.)

Praktikum unter britischen Palmen

Soest – Vier Wochen lang hat Charlotte Jander in England gearbeitet und gelebt. Beim Praktikum wollte sie ihre Sprachkenntnisse erweitern sowie die englische Kultur näher kennenlernen.

„Bevor es losging, hatte ich mir schon Sorgen gemacht. Vier Wochen lang im Ausland arbeiten, da fragt man sich natürlich ob man wirklich zurechtkommt", sagt Charlotte im Hinblick auf ihre Erwartungen vor dem Praktikum. Die 21-jährige macht eine Ausbildung zur Kaufmännischen Assistentin für Fremdsprachen am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg in Soest und nutzte die Möglichkeit für ein Praktikum im Ausland. Ermöglicht wurde dies durch die Zusammenarbeit des Berufskollegs mit der Tellus-Group aus England, die Praktikumsstellen sowie Aufenthalte in englischen Gastfamilien vermittelt.

 

Charlotte Jander

 

So kam Charlotte zu ihrem Praktikum in dem Recycling Unternehmen „Surplus Rescue CIC" in der britischen Küstenstadt Plymouth. Das umweltfreundliche Unternehmen hat es sich als Ziel gesetzt, alte Möbelstücke und sonstige Materialien aufzusammeln, aufzuwerten und sie anschließend für gute Zwecke weiter zu verkaufen. Kunden sind vor allem Wohltätigkeitsvereine und Schulen, aber auch Privatpersonen. „Meine Hauptaufgabe war eigentlich das Erstellen von Rechnungen", erklärt Charlotte. Da das Unternehmen ein – im wahrsten Sinne des Wortes – 1-Frau-Unternehmen ist, habe es immer was zu tun gegeben. Auch der Kontakt zu den Kunden habe ihr gut gefallen. „Die Engländer waren allesamt sehr freundlich und offen. Immer wenn sie erfahren haben, dass ich Deutsche bin, waren sie interessiert und haben mich viele Sachen gefragt", sagt Charlotte. Glücklich sei sie auch darüber, ausgerechnet in Plymouth ihr Praktikum gemacht zu haben.
Die Stadt liegt an der Südwest-Küste Englands und dank des milden Klimas wachsen hier sogar Palmen. Außerdem bietet die Stadt nach einem langen Arbeitstag gute Möglichkeiten der Entspannung – sei es ein Spaziergang am Meer oder ein Abstecher in einen britischen Pub. Insgesamt seien die 4 Wochen wie im Flug vergangen. Und das gefürchtete britische Wetter? „Niemand will mir das glauben, aber ich bin tatsächlich mit einem Sonnenbrand wiedergekommen", so Charlotte.


Charlotte Jander - FA14

 

Internship under British palms

Soest – For 4 weeks Charlotte Jander has been working and living in England. By doing an internship she wanted to expand her language skills as well as to get to know more about the English culture.

"Before my journey started, I had already been worried. 4 weeks of working in a foreign country really made me asking myself if I would get along", says Charlotte in view of her expectations before the work placement. The 21-years-old does a traineeship as a Commercial Assistant for Foreign Languages at the Hubertus-Schwartz-Berufskolleg in Soest and took advantage of the opportunity to do an internship in a foreign country. This was possible due to the cooperation of the Berufskolleg and the Tellus-Group from England which facilitates both internships and stays in English host families.

Thus Charlotte got her work placement in the recycling company "Surplus Rescue CIC" in the British coastal city Plymouth. The environment-friendly company has set itself the goal to pick up as well as to enhance old furniture and other materials and to sell it for a good cause. Customers are especially charities and schools, but also private persons. "My main task was writing invoices", explains Charlotte. As the company is literally a 1-woman-business, there had always been work to do. The contact to the clients had also been to her liking.
"The English people were all very friendly and open-minded. Every time they got to know that I was German they were really interested in it and asked me many things", says Charlotte. She was happy about the fact that she had done her internship in Plymouth, too. The city is located on the south-west coast of England and because of the mild climate even palm trees grow here. Furthermore the city offers great possibilities for relaxing after a long working day – Whether it is a walk on the beach or a visit in a British pub. Altogether the 4 weeks had gone by too soon. And what about the dreaded British weather? "Nobody wants to believe me, but I actually came back home with a sunburn", says Charlotte.

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