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KaufmÀnnische/-r Assistent/-in Informationsverarbeitung
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KaufmÀnnische Assistentin / KaufmÀnnischer Assistent Informationsverarbeitung

Bildungsgang, der zur Fachhochschulreife und zu einem Berufsabschluss nach Landesrecht fĂŒhrt (APO-BK / C1)

 

Zielsetzung

 

Welche Qualifikationen und welchen Abschluss verfolgt der Bildungsgang?

 

Der dreijĂ€hrige Bildungsgang fĂŒhrt zum Berufsabschluss nach Landesrecht 'Staatlich geprĂŒfte/r kaufmĂ€nnische/r Assistent/in Informationsverarbeitung' und zur Fachhochschulreife. Die erworbenen Qualifikationen ermöglichen einerseits den Einstieg in eine berufliche TĂ€tigkeit im Feld der Informations- und Kommunikationstechnologien, andererseits die Aufnahme eines Studiums an einer Fachhochschule.

 

Welche Voraussetzungen bestehen?

In den Bildungsgang können SchĂŒlerinnen und SchĂŒler eintreten, die mindestens den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) bzw. den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 des Gymnasiums und  Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben haben. Logisches und abstraktes Denkvermögen ist erforderlich ebenso wie die Bereitschaft, komplexe Aufgaben zu analysieren und zu lösen.

Im Mittelpunkt des Bildungsganges steht die umfassende Erarbeitung des GeschÀftsprozesses und des IT-Einsatzes zur Lösung informationstechnischer Probleme in einer Unternehmung. Der Bildungsgang vermittelt in einer ausge-wogenen Kombination kaufmÀnnische und technische Qualifikationen; er bezieht sich hierbei auf die Anforderungen vieler Unternehmen an IT-FachkrÀfte. Wichtige Qualifikationen sind hierbei (Auszug):

  • DV-gestĂŒtztes Organisieren betrieblicher TĂ€tigkeiten unter Einsatz von Standard- und Branchensoftware
  • EinfĂŒhren und Anpassen von Anwendersoftware
  • Konfigurieren von Hardware
  • Erstellen von Web-Seiten
  • Erstellen von Programmen und Anwendungen
  • Verwalten und Organisieren von betrieblichen DatenbestĂ€nden
  • PrĂ€sentieren von Arbeitsergebnissen
  • Beratung und Schulung von MitarbeiterInnen beim Einsatz von DV-Systemen
  • Mitarbeit im Rechnungswesen (Finanzbuchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung)

 

Stundentafel

 

StundenĂŒbersicht lt. Stundentafel

 

Berufsbezogener Lernbereich

 Wochenstunden

Jgst. 11

Wochenstunden

Jgst. 12

Wochenstunden

Jgst. 13

FĂ€cher des fachlichen Schwerpunkts

     
  • Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen
6 6 6
  • Informationstechnische Systeme
4 4 4
  • Anwendungsentwicklung
3 4 5
  • Projektmanagement
2 2 2
  • Wirtschaftsinformatik
4 3 3
  • Volkswirtschaftslehre
- 2 2

Mathematik

3 3 2

Englisch

2 2 2

Physik

2 - -
       

BerufsĂŒbergreifender Lernbereich

     

Deutsch/Kommunikation

2 2 2

Religionslehre

2 2 2

Sport/Gesundheitsförderung

2 2 2

Politik/Gesellschaftslehre

2 2 2
       

Differenzierungsbereich

     

Kunden beraten

- 2 2

PrÀsentieren / Moderieren

2 0 0

Summe.

36 36 36

 

 

Betriebspraktika als Grundlage der Ausbildung

Ein wesentlicher Bestandteil des Bildungsganges ist ein achtwöchiges Betriebspraktikum. Dieses Praktikum wird wÀhrend der Ausbildung je zur HÀlfte in den Ferien und der Schulzeit absolviert.

 

AbschlussprĂŒfung

 

Welche FĂ€cher werden geprĂŒft?

 

PrĂŒfungsfĂ€cher im Rahmen der Fachhochschulreife-PrĂŒfung:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch
  • Mathematik

 

PrĂŒfungsfĂ€cher im Rahmen der BerufsabschlussprĂŒfung:

  • Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen
  • Informationsverarbeitung

 

Beratung

 

Informationen durch das HSBK

 

FĂŒr weitere AuskĂŒnfte stehen Ihnen unsere Beratungslehrer zur VerfĂŒgung. Wenden Sie sich in diesem Fall an das Sekretariat, Telefon 02921 3664-0.

Bringen Sie bitte Ihre vorhandenen Unterlagen zur Berufsorientierung (Anschlussvereinbarung, Berufswahlpass o. À.) zu den Beratungsterminen mit.

 

Welche Kosten entstehen durch den Besuch des Bildungsganges?

 

Sie erhalten SchulbĂŒcher und andere Unterrichtsmittel im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Fahrtkosten ĂŒbernimmt der Kreis Soest, wenn die Entfernung zwischen Wohnort und Schule mehr als 5 km betrĂ€gt. Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) können bei gegebenen wirtschaftlichen Voraussetzungen beim Kreis Soest, Amt fĂŒr Ausbildungsförderung, Hoher Weg 1 - 3, 59494 Soest, beantragt werden.

 

Anmeldung

 

Anmeldung und Anmeldezeitraum

 

Den genauen Zeitraum fĂŒr die Anmeldung (Februar) entnehmen Sie bitte unserer Homepage und den Tageszeitungen des Kreises Soest.

Bitte melden Sie sich online unter www.schueleranmeldung.de an und reichen Sie folgende Unterlagen persönlich im Hubertus-Schwartz-Berufskolleg ein:

  • ausgedruckter Online-Antrag
  • Fotokopie des letzten Zeugnisses
  • tabellarischer Lebenslauf (gerne mit Lichtbild)
  • falls vorhanden: Berufswahlportfolio (z. B. Berufswahlpass) sowie Anschlussvereinbarung der Sek.-I

In der Zeit vom 15. bis zum 28. Februar können Sie sich direkt im Hubertus-Schwartz-Berufskolleg online anmelden. Gleichzeitig bieten Ihnen unsere Beratungslehrer eine individuelle Beratung an.

Berufliche Orientierung

 

Berufliche Orientierung bei den Informationsassistenten/innen

Unter beruflicher Orientierung im Bildungsgang Informationsassistent/in werden Maßnahmen angesehen, die es den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern ermöglicht ihren Weg ins Berufsleben zu finden. Die bildungsgangĂŒbergreifenden Maßnahmen werden hier nĂ€her erlĂ€utert.

 

bws transparent

Teilnahme an bildungsgangĂŒbergreifenden Maßnahmen

  • Berufskollegtage
  • Studien- und Berufsberatung durch die Arbeitsagentur
  • Studien- und Berufsorientierung durch die IHK-Azubifinder
  • Berufsorientierungswoche
  • Betriebspraktikum im Inland
  • Bewerbungstraining und Begutachtung von Bewerbungsmappen
  • Ausbildungsmarkt Hellweg
  • Selbsterkundungstools der Bundesagentur fĂŒr Arbeit

 

Schwerpunktmaßnahmen des Bildungsganges

Die Fremdsprachenassistenten/innen nehmen obligatorisch an zwei 4-wöchigen Betriebspraktika im In- und/oder im Ausland teil. Die fĂŒr diese Praktika angefertigten Praktikumsberichte werden nach Fertigstellung bewertet und vorgestellt.

Weitere Schwerpunktmaßnahmen sind:

 

Berufsorientierungstag (SET-I) sowie Studienorientierungstag (SET-II)


Ähnlich wie im Wirtschaftsgymnasium, nur zeitlich getrennt, erhalten die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler die Möglichkeit, an jeweils einem Tag anhand des Selbsterkundungstools der Bundesagentur fĂŒr Arbeit sowie weiterer Materialien und Online-Angebote sich ĂŒber Berufe sowie StudiengĂ€nge zu informieren. Vernetzt werden diese Angebote durch die Beratungen zur Studien- und Berufsorientierung der Arbeitsagentur Meschede-Hellweg sowie durch die Azubifinder-Angebote der Industrie- und Handelskammer durch mögliche Nachberatungen.

Betriebsbesichtigung mit IT-Schwerpunkt

Um auf die zukĂŒnftigen Berufsmöglichkeiten vorzubereiten wird in jedem Jahrgang der Kauf-mĂ€nnischen Assistenten Informationsverarbeitung ein Betrieb und dessen IT-Abteilung besichtigt bzw. dessen IT-Prozesse zum Inhalt der Besichtigung gemacht.

WĂŒnschenswert ist bei dieser Betriebsbesichtigung, dass fĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler den Unterschied der Berufsbilder im IT-Sektor (IT-Systemelektroniker, Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker Systemintegration, IT-Systemkaufmann und/oder Infor-matikkaufmann) ersichtlich wird. Oftmals ist es auch Inhalt einer derartigen Besichtigung den beruflichen Alltag von Informatikern kennenzulernen. Gerade in der IT-Branche ist es durchaus ĂŒblich mit Fort- und Weiterbildungen sich zu professionalisieren und zu spezialisieren.

 

Projekt Anwendungsentwicklung

Im 2. Jahrgang findet im Fach Anwendungsentwicklung ein Fachprojekt statt, in dem sich SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zusammenfinden und eigene Ideen in einer Programmierumgebung softwaretechnisch umsetzen. Durch das Fach Projektmanagement sind den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern die Phasen eines IT-Projektes bekannt und finden nun in dieser schulischen Phase ihre prkatische Anwendung.

Oftmals zeigt sich gerade innerhalb eines derartigen Fachprojektes ein besonderer Ehrgeiz der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler ihr Projekt im gegebenen Zeitrahmen fertigzustellen. Die Projekte enden in einer PrĂ€sentation vor UnterstufenschĂŒlerinnen und -schĂŒlern, vor Schulleitung und Klassenmitgliedern. GrundsĂ€tzlich kommt diese PrĂ€sentation der IHK-AbschlussprĂŒfung der IT-Berufe sehr nahe und hat von daher einen konkreten Berufsbezug.


 

 

Flyer des Bildungsganges: pdf      Übersicht Bildungswege:  BGUebersicht

 

 

 

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